Nagelentzündungen sind meist durch Bakterien, seltener auch durch Pilze verursachte Infektionen der Finger- oder Zehennägel. Sie gehören zu den häufigsten Nagelerkrankungen.
Bei der Nagelpilzerkrankung (Onychomykose) handelt es sich um die Infektion eines oder mehrerer Nägel (Finger- oder Fußnagel) durch Pilze. Erreger sind meist so genannte Dermatophyten, selten Schimmelpilze oder Hefepilze.
Wie bei anderen Allergien auch, handelt es sich bei der Nahrungsmittel-Allergie um eine Überreaktion des Immunsystems. Das Immunsystem bekämpft irrtümlich einen eigentlich ungefährlichen Inhaltsstoff eines Lebensmittels, das Allergen.
Nasenbluten kann in jedem Alter auftreten. Häufige Blutungsquelle ist ein oberflächlich gelegenes Venengeflecht im vorderen Bereich der Nasenscheidewand. Auch wenn Nasenbluten oft bedrohlich wirkt, bleibt die verlorene Blutmenge in der Regel klein.
Furunkel entstehen aus Entzündungen von Haarfollikeln, Teile der Haarwurzeln, die auch Haarbalg genannt werden. Eine solche Entzündung eines Haarbalgs bezeichnet man als Follikulitis.
Das Gerüst der äußeren Nase besteht aus Knochen und Knorpel. Eine Nasenbeinfraktur, also ein Bruch des knöchernen Nasenbeins (Os nasale), entsteht meist durch stumpfe Gewalt, die direkt von vorne oder von der Seite auf die Nase treffen kann.
Die Innenräume der Nase sind mit Schleimhaut ausgekleidet. Sie reinigt, erwärmt und befeuchtet die einströmende Atemluft. In jeder Nasenhöhle befindet sich an der seitlichen Wand eine untere, eine mittlere und eine obere Nasenmuschel. Dabei handelt es sich um knöcherne Leisten, die mit einem gefäßreichen Schwellgewebe überzogen sind.
Wenn Entzündungen der Nebenhöhlenschleimhaut länger als acht Wochen bestehen oder akute Nebenhöhlen-Entzündungen viermal und häufiger im Jahr auftreten, spricht man von einer chronischen Nasennebenhöhlen-Entzündung.
Die Scheidewand ist aber bei fast allen Menschen unterschiedlich stark gekrümmt und weicht aus dieser optimalen Ebene ab. Man spricht von einer Nasenscheidewand-Verbiegung (Septumdeviation), die nicht in jedem Fall Beschwerden macht und auch nicht immer behandelt werden muss.
Die Nebenschilddrüsen-Überfunktion geht mit einer vermehrten Bildung von Parathormon einher. In 80 Prozent der Fälle wird diese Überproduktion durch einen gutartigen Tumor in der Nebenschilddrüse verursacht.
Der Nebenschilddrüsen-Unterfunktion ist eine Erkrankung, die durch eine nicht ausreichende Funktion der Nebenschilddrüse und den daraus resultierenden Mangel an Parathormon gekennzeichnet ist.
Die Neurodermitis (atopische Dermatitis, atopisches Ekzem) gehört zu den häufigsten allergisch bedingten Hautkrankheiten. Bei der Entstehung spielt eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle, darunter anlagebedingte, Umwelt- und persönliche Faktoren.
Bei der Neurofibromatose entstehen durch Fehlbildung gutartige Tumore an der Haut und im Nervengewebe. Ursache für die Erkrankung ist ein Gendefekt, der häufig vererbt wird.
Durch die Nieren werden im Urin unter anderem auch solche Stoffe in gelöster Form ausgeschieden, die unter bestimmten Bedingungen, zum Beispiel wenn zu wenig Wasser vorhanden ist, auskristallisieren, also fest werden.
Das Nierenversagen stellt eine Verschlechterung oder sogar den Verlust der Nierenfunktion dar. Dabei unterscheidet man verschiedene Verläufe: Das akute und das chronische Nierenversagen.
Nierenzysten können einzeln oder zu mehreren, in nur einer oder in beiden Nieren auftreten. Meist sind sie harmlos, machen keine Beschwerden und werden daher nur zufällig entdeckt. Anders verhält es sich mit den sogenannten Zystennieren. Hierbei handelt es sich um meist angeborene Nierenerkrankungen, bei denen die normalen Strukturen der Nieren zystisch verändert sind.
Bösartige (maligne) Erkrankungen des lymphatischen Systems bezeichnet man als maligne Lymphome. Man unterscheidet Hodgkin-Lymphome (Morbus Hodgkin) und Non-Hodgkin-Lymphome (NHL).