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Themenauswahl Medizin & Gesundheit

Krankheiten: E

Eierstock- und Eileiterentzündung

Streng genommen handelt es sich bei der Eileiterentzündung (Salpingitis) und der Eierstockentzündung (Oophoritis) um zwei verschiedene Erkrankungen. In der Realität kommt eine isolierte Entzündung des Eierstocks aber so gut wie nie vor, sondern entsteht in der Mehrzahl der Fälle aus einer Eileiterentzündung.

Eierstock- und Eileiterentzündung

Eierstockkrebs

Unter Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) versteht man eine bösartige Erkrankung, bei der die Zellen der Eierstöcke entarten und sich unkontrolliert vermehren. Der Eierstockkrebs wächst aggressiv in das angrenzende Gewebe vor und zerstört dieses. Außerdem kann der bösartige Tumor Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Organen bilden.

Eierstockkrebs

Eierstockzysten

Zysten sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume im Gewebe, die sich in nahezu allen Geweben und Organen des Körpers bilden können. Typischerweise sind sie von Oberflächengewebe (Epithel) ausgekleidet und von einer Kapsel aus Bindegewebe umgeben. Zysten sind in der Regel harmlos und gutartig.

Eierstockzysten

Einnässen bzw. Enuresis

Als Enuresis bezeichnet man das unwillkürliche nächtliche Einnässen bei normaler Blasenfunktion nach dem sechsten Lebensjahr an mindestens zwei Nächten im Monat. Nach der Definition der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie spricht man von einer Enuresis bei einem unwillkürlichen Harnabgang ab dem Alter von fünf Jahren.

Einnässen bzw. Enuresis

Eisenmangelanämie

Eisenmangelanämie nennt man die durch einen Mangel an Körpereisen ausgelöste Blutarmut. Sie ist die häufigste Form der Blutarmut. In Europa leidet ungefähr jeder zehnte Mensch daran, in den Entwicklungsländern sind es deutlich mehr.

Eisenmangelanämie

Eiterflechte

Bei der Impetigo contagiosa handelt es sich um eine oberflächliche Infektion der Haut, die durch Bakterien verursacht wird. Sie kommt vorwiegend bei Kleinkindern und Säuglingen vor und ist hoch ansteckend. Im Volksmund wird die Erkrankung auch "Eiterflechte", "Grindflechte" oder "Pustelflechte" genannt.

Eiterflechte

Endokarditis

Als Endokarditis bezeichnet man eine plötzlich einsetzende oder langsam verlaufende Entzündung der Herzinnenhaut (Endokard). Das Herz besteht neben der Herzinnenhaut aus dem Herzmuskel (Myokard) und der Herzaußenhaut (Perikard).

Endokarditis

Endometriose

Die Endometriose ist eine Erkrankung, bei der sich Gewebe der Gebärmutterschleimhaut, des Endometriums, außerhalb der Gebärmutterhöhle ansiedelt.

Endometriose

Herzbeutelentzündung

Als Endokarditis bezeichnet man eine plötzlich einsetzende oder langsam verlaufende Entzündung der Herzinnenhaut (Endokard). Das Herz besteht neben der Herzinnenhaut aus dem Herzmuskel (Myokard) und der Herzaußenhaut (Perikard).

Herzbeutelentzündung

Entzündungen, örtlich begrenzte

Eine Entzündung (Infektion) kann entstehen, wenn Mikroorganismen wie Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten in den menschlichen Körper eindringen und sich dort vermehren. Bleibt die Infektion auf einen umschriebenen Bereich beschränkt, spricht man von einer örtlich begrenzten (lokalen) Entzündung.

Entzündungen, örtlich begrenzte

Epiglottitis

Bei der Epiglottitis handelt es sich um eine akute und bedrohliche Infektion des Kehldeckels (Epiglottis). Krankheitsverursacher ist in den allermeisten Fällen das Bakterium Haemophilus Influenzae Typ B. Die Krankheit betrifft vor allem Kleinkinder zwischen dem dritten und siebten Lebensjahr, kann aber grundsätzlich in jedem Alter auftreten. Jungen erkranken etwas häufiger als Mädchen.

Epiglottitis

Epilepsie

Die sogenannte Fallsucht Epilepsie (altgriechisch ursprünglich der Anfall, der Übergriff) zählt zu den Anfallsleiden. Es handelt sich um einen chronischen Zustand des Gehirns, der sich durch eine Neigung zu epileptischen Anfällen auszeichnet. Während eines Anfalls treten plötzlich typische Veränderungen der Hirnströme mit gleichzeitiger exzessiver Entladung von Hirnzellen auf.

Epilepsie

Epispadie und Hypospadie

Bei der Epispadie und der Hypospadie handelt es sich um angeborene Fehlbildungen der Harnröhre. Im Mutterleib kommt es beim Embryo es zu einer Störung des Verschlusses der Harnröhre und deren Längenwachstums. Bei der häufigeren Hypospadie endet die Harnröhre unterhalb (ventral) der normalen Mündungsstelle. Bei der seltenen Epispadie endet die Harnröhre oberhalb (dorsal) dieser Stelle.

Epispadie und Hypospadie

Erbrechen

Erbrechen ist eine häufige Begleiterscheinung einer Vielzahl von Erkrankungen. Als wichtiger Schutzreflex des Körpers soll es verhindern, dass schädliche Stoffe in den Organismus aufgenommen werden. Dem Erbrechen geht oft Übelkeit voraus.

Erbrechen

Erektionsstörungen (Erektile Dysfunktion)

Wenn der Penis nicht oder nicht richtig steif wird, nennt man das in der Fachsprache Erektionsstörung oder erektile Dysfunktion.

Erektionsstörungen (Erektile Dysfunktion)

Erkältungskrankheiten bei Kindern

Unter einer Erkältung versteht man im Allgemeinen einen plötzlich auftretenden, durch Viren verursachten Atemwegsinfekt. Die Erreger werden über Tröpfchen in der Atemluft, zum Beispiel beim Husten, und durch Berührung übertragen.

Erkältungskrankheiten bei Kindern

Erysipel

Die Wundrose, auch Erysipel genannt, ist eine häufige, akute Infektion der Haut. Dabei infizieren sich die Lymphspalten der Lederhaut. Die Lederhaut liegt zwischen der Oberhaut und dem Unterhautgewebe. Sie wird auch Dermis oder Corium genannt.

Erysipel

Ess-Brech-Sucht

Die Bulimia nervosa - umgangssprachlich auch als Bulimie oder Ess-Brech-Sucht bezeichnet (genaue Übersetzung: Ochsenhunger) ist eine Essstörung, auch wenn die Betroffenen oft nicht durch Über- oder Untergewicht auffallen. Deshalb ist die Krankheit besonders für Außenstehende nicht leicht erkennbar.

Ess-Brech-Sucht