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Themenauswahl Medizin & Gesundheit

Krankheiten: D

Darmkrebs

Bösartige Neubildungen des Darms bezeichnet man als Darmkrebs (kolorektales Karzinom). Darmkrebs ist in Deutschland die zweithäufigste Krebserkrankung nach dem Prostatakrebs beim Mann und dem Brustkrebs bei der Frau.

Darmkrebs

Damkrebsmonat 2009

Immer noch sterben jedes Jahr allein in Deutschland 27.000 Menschen an den Folgen einer Darmkrebserkrankung. Dabei kann gerade Darmkrebs beziehungsweise können seine Vorstufen früh erkannt und effektiv behandelt werden. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen schätzen Experten auf etwas über 70.000. Früherkennung schützt!

Damkrebsmonat 2009

Darmpolypen

Darmpolypen sind in den Dickdarm (Kolon) hineinragende Schleimhautgeschwülste. Polypen können unterschiedliche Formen und Größen haben und einzeln oder in größerer Zahl auftreten. Über 50 Prozent der Polypen kommen im Enddarm (Rektum) vor.

Darmpolypen

Darmverschluss

Bei einem Darmverschluss ist die Durchgängigkeit des Darms gestört. Der Stuhl wird aufgrund einer Darmlähmung oder einer Einengung der Darmweite (Darmlumen) nicht mehr weiter transportiert und staut sich auf. Der medizinische Fachausdruck für Darmverschluss lautet Ileus.

Darmverschluss

Dekubitus

Dekubitus bezeichnet ein örtlich begrenztes Absterben (Nekrose) der Haut und manchmal auch des darunter liegenden Gewebes infolge einer Druckbelastung und daraus folgender Minderversorgung des Areals mit sauerstoff- und nährstoffreichem Blut. Dementsprechend bezeichnet man das Krankheitsgeschehen auch als Druckgeschwür.

Dekubitus

Dellwarzen

Dellwarzen (in der Fachsprache Mollusca contagiosa genannt) sind gutartige Neubildungen der Haut, die durch eine bestimmte Gruppe von Pockenviren ausgelöst werden. Zu Beginn haben sie die Form kleiner Stecknadelköpfe. Bei weiterer Entwicklung bildet sich im Zentrum eine mit hoch ansteckenden Viren gefüllte Delle, die der Warze den Namen gab.

Dellwarzen

Demenz und Alzheimer (Patientenleitlinie)

Die Alzheimer-Krankheit bezeichnen Mediziner auch als Alzheimer-Demenz. Eine Demenz bedeutet einen Verlust der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit. Das Bewusstsein bleibt dabei erhalten.

Demenz und Alzheimer (Patientenleitlinie)

Dengue-Fieber

Das Dengue-Fieber ist eine hochfieberhafte Viruserkrankung, die durch Stechmücken auf den Menschen übertragen wird. Hauptverbreitungsgebiete sind die Tropen und Subtropen. Die Erkrankung kommt jedoch weltweit vor und betrifft jährlich rund 80 Millionen Menschen.

Dengue-Fieber

Depressionen

Jeder Mensch kennt Phasen im Leben, in denen er sich erschöpft und niedergeschlagen fühlt. Dabei muss es sich noch nicht um eine Depression handeln, dies kann auch eine "normale" Reaktion unserer Psyche auf bestimmte Lebenssituationen darstellen.

Depressionen

Dermatitis, periorale

Eine periorale Dermatitis ist eine rund um den Mund auftretende entzündliche Hautveränderung mit Knötchen und auch Bläschen auf geröteter Haut. Es sind vorwiegend Frauen im Alter zwischen 16 und 45 Jahren betroffen, selten erkranken auch ältere Frauen sowie Männer und Kinder.

Dermatitis, periorale

Diabetes

Der Diabetes, auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine Stoffwechselstörung, bei der die Blutzuckerwerte dauerhaft erhöht sind.

Diabetes

Dickdarmdivertikel

Dickdarmdivertikel sind flaschenförmige Ausstülpungen der Darmwand. Treten sie gehäuft auf, spricht man von einer Dickdarmdivertikulose. Die Ausstülpungen kommen am häufigsten im s-förmigen Anteil des Dickdarms (Sigma), dem letzten Anteil vor dem Enddarm vor. Divertikel können allerdings auch im gesamten Magen-Darm-Trakt auftreten.

Dickdarmdivertikel

Dickdarmkrebs (Patientenleitlinie)

Bei der hier vorliegenden Leitlinie Vorbeugung und Früherkennung des Dickdarmkrebses stützen wir uns auf eine Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, die im Rahmen einer interdisziplinären Konsensuskonferenz 1999 in Bochum erstellt und im Oktober 2004 überarbeitet wurde.

Dickdarmkrebs (Patientenleitlinie)

DiGeorge-Syndrom

Mitte der 1960er Jahre entdeckte der Arzt Angelo DiGeorge, dass eine Reihe von Krankheitssymptomen bei Neugeborenen überdurchschnittlich oft gemeinsam auftrat. Dazu gehören eine Nebenschilddrüsen-Unterfunktion, eine unterentwickelte oder fehlende Thymusdrüse, bestimmte angeborene Herzfehler und eine Lippen- bzw. Gaumenspalte. Dieser Symptomenkomplex erhielt den Namen DiGeorge-Syndrom.

DiGeorge-Syndrom

Diphtherie

Die Diphtherie ist eine Infektionskrankheit, die durch ein Bakterium mit dem Namen Corynebacterium diphtheriae verursacht wird. Die Erkrankung kommt weltweit vor, in Europa vor allem in den osteuropäischen Ländern. In den 1990er Jahren gab es dort aufgrund der mangelnden Impfrate eine große Epidemie mit rund 10.000 Todesfällen.

Diphtherie

Down-Syndrom

Das Down-Syndrom ist eine durch eine angeborene Veränderung des Erbmaterials verursachte Störung der geistigen und körperlichen Entwicklung. Die Erkrankung wurde erstmals 1866 von dem englischen Arzt John Langdon Down beschrieben.

Down-Syndrom

Dreitagefieber

Das Dreitagefieber, im medizinischen Sprachgebrauch auch Exanthema subitum, Roseola infantum oder die Sechste Krankheit genannt, ist eine weltweit vorkommende harmlose Viruserkrankung im Säuglings- und Kleinkindalter.

Dreitagefieber

Durchfall

Von Durchfall (medizinisch Diarrhö) spricht man bei zu häufiger Stuhlfrequenz: wenn ein Patient häufiger als drei Mal am Tag Stuhlgang hat. Weitere Kennzeichen des Durchfalls sind eine verminderte Stuhlkonsistenz, flüssige Stühle oder eine deutlich vermehrte Stuhlmenge.

Durchfall