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Lächelnde Frau im Auto

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Tipps zum Autofahren

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Lange Autofahrten sind für den ganzen Körper belastend, vor allem aber für den Rücken. Einfache Tipps helfen, die Fahrt rückenschonend zu gestalten.

Die meisten Autositze sind leider alles andere als rückenfreundlich. Das Sitzen im Auto führt deshalb, aber auch weil "dynamisches", bewegungsreiches Sitzen beim Fahren besonders für den Fahrer nur eingeschränkt möglich ist, oft zu Verspannungen der Rückenmuskulatur.

 

Erhöhter Muskeltonus

Weil die Füße mit den Pedalen beschäftigt sind, können sie den Rumpf nicht stützen. Nicht zuletzt kann die zuweilen starke Anspannung beim Autofahren zum Entstehen von Rückenschmerzen führen. Der Fahrer muss sich konzentrieren, die Muskeln haben deshalb einen stärkeren Grundtonus als normal. Dadurch können die Beine, der Nacken-Schulter-Gürtel und die Stützmuskeln der Lendenwirbelsäule leicht verkrampfen. Durch die Belastung können nach stundenlanger Fahrt bis zu drei Zentimeter Körpergröße verloren gehen.

 

Für Beifahrer gelten diese Belastungen in abgeschwächter Form ebenfalls. Sie können sich zumindest in ihrem Sitz räkeln, und die psychische Anspannung durch den Verkehr entfällt weitgehend.

 

Lange Autobahnfahrten besonders belastend

Als besonders rückenbelastend gelten lange Fahrten auf der Autobahn. Denn die hohen Geschwindigkeiten erfordern starke Konzentration, und die Körperhaltung kann auf der monotonen Strecke wenig variiert werden. Ein wenig abwechslungsreicher ist das Fahren auf Landstraßen, da zum Beispiel beim Kurvenfahren die Körpermuskulatur aktiver eingesetzt wird. Außerdem wird hier auch einmal gestoppt, was zum Beispiel an Ampeln ein wenig Recken und Strecken erlaubt.

Autor: Sabine Keller, erstellt am 03.08.05; zuletzt aktualisiert von Diplom-Sportwissenschaftler Uwe-Folker Haase am 16.02.09

Quelle: ADAC, Zentralverband der Physiotherapeuten/Krankengymnasten e.V.