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Weiße Zahnfüllungen: Kunststoffe und Keramik

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Bei den Materialien auf Kunststoffbasis haben sich in den letzten Jahren besonders die Komposite (Gemische) durchgesetzt.

Die Methode ist, wird sie nach geltenden Bestimmungen durchgeführt, zahnschonend und haltbar. Für Füllungen der vorderen Zähne ist sie das Mittel der Wahl und kann auch an Backenzähnen bei kleinen bis mittelgroßen Defekten angewandt werden.

 

Vorteile:

 

  • Gute Anpassung an die vorhandene Zahnfarbe
  • Zahnschonende Füllungstherapie; mit den entsprechenden Instrumenten lassen sich sehr kleine, nur die Reparaturstelle betreffende Füllungen legen
  • Bis heute keine nennenswerten Nebenwirkungen bekannt
  • Preislich günstiger als reine Keramikversorgungen

 

Nachteile:

 

  • Begrenzte Haltbarkeit (circa acht Jahre)
  • Probleme mit der Dichtigkeit (Randschluss) der Füllung durch eine materialbedingte Schrumpfung bei der Aushärtung. Speichel und Kariesbakterien können in den Spalt eindringen.
  • Erschwerte Entfernbarkeit bei Füllungserneuerung
  • Anspruchsvolle Herstellung eines guten Kontakts zu den Nachbarzähnen
  • Sehr aufwendige Verarbeitung (Adhäsivtechnik), das Füllungsgebiet muss absolut trocken sein
  • Wissenschaftlich ungeklärtes Allergierisiko durch eventuell austretende Inhaltsstoffe beziehungsweise Beständigkeit gegen Speichelangriffe

erstellt am 25.02.03; zuletzt aktualisiert von Dr. med. dent. Eva-Katharina Essig am 19.07.10

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde e.V. http://www.dgaez.de/